Das nächste Kapitel – Der große Roadtrip

In wenigen Tagen geht es los. Endlich wieder on the Road – und das nicht zu wenig. Rund 8.000 km (plus 3.000 km) Abenteuer warten auf mich. 

Freitag geht es von Young, meinem zu Hause der letzten Monaten, bis nach Melbourne. Sightseeing ist nicht. Samstag in der früh steche ich in die raue See. Auch wenn es auf der Karte so scheint, als ob es mal eben eine Fährüberfahrt á la Norderney ist, werden ich 11 (!) Stunden auf der Fähre verbringen, bis ich Abends dann an dem ersten großen Meilenstein – Tasmanien – ankomme. 

Auf Tasmanien freue ich mich besonders. Man sagt, es sei das kleine Neuseeland. Es verspricht viel unberührte Natur, zauberhafte National Parks, Berge, Wasserfälle, die sauberste Luft der Welt, Polarlichter und Meer. Meine grobe Idee ist irgendwie im Uhrzeigersinn zu fahren. Geplant habe ich natürlich nichts. Ich werde sehen, wohin mich der Tag bringen wird.

Nach vermutlich viel zu kurzer Zeit, verlasse ich Tasmanien um dann westwärts auf der berühmten Great Ocean Road Richtung Adelaide zu fahren. Kurz nach Adelaide kommt Port Augusta – das Tor Australiens. Ab hier beginnt die Erde rot zu werden, sagt man (ich habe Australien bisher überall als ziemlich rot empfunden, daher bin ich gespannt was mich dann da erwartet). 

Dann gehts rein in die Mitte, ins richtige Australien, in die Wüste, ins große weite Nichts, ins *Trommelwirbel* Outback. Einen kurzen Stop werde ich in Coober Pedy einlegen, die Opalhauptstadt der Welt. Es ist so heiß dort, dass die Menschen ihre Häuser unterirdisch gebaut haben. Angeblich werden sie durch das fehlende Sonnenlicht verrückt. 

Nach einer halben Endlosigkeit komme ich dann an dem Wahrzeichen Australiens an – dem Uluru. Ich verspreche, dass ich ein Foto machen werde, aber dann werde ich mich wohl schöneren Dingen in der Roten Mitte widmen. (Ich halte eben immer noch nichts von Touri Hot Spots). 

Vermutlich ist nach den vielen einsamen Kilometern die Stadt Alice Spings eine willkommene Abwechslung. Nachdem dann Wasserkanister, Lebensmittel und Tank wieder aufgefüllt sind, werde ich die zweite Hälfte Endlosigkeit antreten. Es geht hoch in den Norden nach Darwin. Ich habe so viel gutes über diese Stadt gehört und freue mich sehr darauf mir mein eigenes Bild zu machen. Leider kann ich nicht allzu lange dort verweilen, denn hier ist nach 7 Wochen und 8.000 km (+/- x) der offizielle Teil des großen Roadtrips zu Ende. Dann fahre ich nur noch weiter zur Arbeit… 

… 3.000 km wieder zurück in den Osten nach Moura. 

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